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Im Labor gezüchtete Diamanten erfahren immer größere Aufmerksamkeit. Sie sind umweltfreundlicher, preisgünstiger und dabei chemisch, optisch und physikalisch identisch mit Naturdiamanten. Dank moderner Technologien haben Kunden die Möglichkeit, sich einen hochwertigen Diamanten mit völlig klarer und ethischer Herkunft zuzulegen.
In diesem Artikel betrachten wir im Detail, wie der innere und äußere anatomische „Bauplan“ eines Diamanten aussieht, welche Teile er hat, wie er bewertet wird und welche Bedeutung dies für sein Aussehen und seinen Preis hat.
Was ist ein Labordiamant?
Ein Labordiamant ist ein Kohlenstoffkristall, der in einer kontrollierten Laborumgebung entstanden ist. Genau wie ein Naturdiamant besteht er aus Kohlenstoffatomen, die in einem Kristallgitter angeordnet sind, was ihm seine einzigartigen Eigenschaften verleiht.
Wie werden Labordiamanten hergestellt?
Es gibt zwei wesentliche technologische Verfahren:
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HPHT (High Pressure High Temperature) – simuliert hohen Druck und hohe Temperatur, ähnlich den Bedingungen in der Erdkruste.
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CVD (Chemical Vapor Deposition) – nutzt Kohlenstoffgase, die in Kammern in einen festen Kristall umgewandelt werden.
Beide Methoden erzeugen einen Diamanten, der optisch nicht von einem Naturdiamanten zu unterscheiden ist.
Physikalische und optische Eigenschaften
Labordiamanten besitzen:
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Härte 10 auf der Mohs-Skala – der höchste bekannte Wert, genau wie beim Naturdiamanten.
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Brechungsindex 2,42 – sorgt für starke Brillanz und Funkeln.
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Hohe Lichtdispersion – trägt zu seinen farbigen Reflexen bei.
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Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Abnutzung – ideal für den täglichen Gebrauch.
Die wichtigsten Teile eines Diamanten
Das Verständnis der Struktur eines Diamanten hilft Ihnen besser zu verstehen, wie der Schliff seinen Glanz beeinflusst und wie die einzelnen Teile an der Lichtreflexion beteiligt sind.
Krone (Crown)
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Oberer Teil des Diamanten über der Rundiste.
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Umfasst die Tafelfläche (table) und die Kronenfacetten.
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Beeinflusst die Menge des in den Stein eintretenden Lichts.
Rundiste (Girdle)
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Der breiteste Teil des Diamanten, trennt Krone und Pavillon.
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Ermöglicht die sichere Fassung des Steins im Schmuckstück.
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Kann poliert, matt oder facettiert sein.
Pavillon (Pavilion)
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Unterer Teil des Diamanten unterhalb der Rundiste.
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Spielt eine entscheidende Rolle bei der Reflexion des Lichts zurück zum Auge des Betrachters.
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Ist der Pavillon zu tief oder zu flach, verliert der Diamant an Glanz.
Kalette (Culet)
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Kleiner Abschluss am unteren Ende des Pavillons.
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Eine ideale Kalette ist sehr klein oder fehlt ganz – eine größere Kalette kann die Brillanz verringern.
Tiefe, Höhe und Proportionen
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Die Gesamttiefe des Diamanten wird von der Tafelfläche bis zur Kalette gemessen.
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Das Verhältnis von Höhe und Breite hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie der Diamant das Licht reflektiert.
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Ausgewogene Proportionen garantieren maximale Brillanz und Funkeln.
Schliffarten
Der Schliff des Diamanten bestimmt nicht nur seine Form, sondern auch Menge und Qualität des reflektierten Lichts.
Die häufigsten Formen:
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Round Brilliant (runder Brillant) – am funkelndsten, die beliebteste Form.
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Princess (quadratisch) – modern, klare Linien, reflektiert das Licht gut.
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Oval, Marquise, Pear – längliche Formen lassen den Stein optisch größer wirken.
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Smaragdschliff – elegant, geeignet für reine Steine mit minimalen Einschlüssen.
Vorteile von Labordiamanten
Ethik und Umwelt
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Kein Bergbau nötig, der Auswirkungen auf die Umwelt hat.
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Keine Risiken im Zusammenhang mit Konflikt- (Blut-) Diamanten.
Niedrigerer Preis
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Bis zu 30–70 % günstiger als ein Naturdiamant gleicher Qualität.
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Besseres Preis-Gewicht-Qualität-Verhältnis.
Transparente Herkunft
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Jeder Labordiamant hat eine genau dokumentierte Herkunft und einen dokumentierten Herstellungsprozess.
Zertifizierung und Bewertung von Diamanten (4C)
Labordiamanten werden nach denselben Standards bewertet wie Naturdiamanten. Ausschlaggebend sind die sogenannten 4C:
1. Carat (Karat)
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Das Gewicht des Diamanten, 1 Karat = 0,2 Gramm.
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Höheres Karat = größerer Stein, wichtig ist aber auch der Schliff.
2. Cut (Schliff)
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Entscheidend für Aussehen und Glanz.
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Bewertung von „Poor“ bis „Excellent“.
3. Color (Farbe)
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Skala von D (farblos) bis Z (gelblicher Farbton).
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Labordiamanten erreichen üblicherweise die Qualität D–H.
4. Clarity (Reinheit)
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Misst innere Mängel (Einschlüsse).
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Stufen: FL (Flawless), IF (Internally Flawless), VVS, VS, SI, I.
Wie wählt man den richtigen Labordiamanten?
Achten Sie bei der Wahl auf:
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Die Zertifizierung (IGI, GIA, GCAL)
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Die Kombination der 4C – nicht immer bedeutet das höchste Karat den besten Stein
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Die Schliffqualität – der größte Einfluss auf den Glanz
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Den Zweck des Schmuckstücks – Verlobungsring, Ohrringe, Anhänger usw.
Der Labordiamant ist nicht nur eine moderne und verantwortungsvolle Wahl, sondern auch eine hochwertige Investition in Schönheit ohne Kompromisse. Die Kenntnis seiner Anatomie, seiner Schliffe und seiner Bewertung ermöglicht es Ihnen, einzelne Steine besser auszuwählen und zu vergleichen. Ob Sie einen Verlobungsring oder ein Geschenk zum Jubiläum suchen – der Labordiamant bietet alle Vorzüge eines Natursteins, ohne dessen Nachteile.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, kontaktieren Sie uns gerne über WhatsApp: +420 777 222 121.
Falls Sie noch zögern, senden Sie uns Ihre Anfrage und wir schicken Ihnen umgehend ein Angebot, das Sie unverbindlich vergleichen können.
Wir freuen uns, bald von Ihnen zu hören!
Falls Sie Fragen zu Labor- & Naturdiamanten haben, schreiben Sie uns gerne an: info@laboratornidiamanty.cz
Team ULTIMATE-GEMS s. r. o.

